Volle Lippen, betonte Wangenknochen, glatte Nasolabialfalten – Hyaluron-Filler sind der Klassiker unter den minimalinvasiven Behandlungen. Sie gelten als gut verträglich, sind aber kein harmloser Beauty-Trend.
Was passiert bei einer Filler-Behandlung?
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Bindegewebes. Wird sie injiziert, bindet sie Wasser und sorgt so für Volumen und Elastizität.
Die Behandlung dauert meist 15–30 Minuten, der Effekt hält 6–12 Monate.
Risiken und Nebenwirkungen
Zu den häufigsten Komplikationen gehören:
- Schwellungen und kleine Blutergüsse
- Knötchenbildung unter der Haut
- Überkorrekturen („Overfilling“)
- in seltenen Fällen Gefäßverschlüsse, die zu Nekrosen führen können
Vorsicht: Billig-Angebote oder Behandlungen durch Nichtmediziner bergen hohe Risiken. Filler müssen immer unter sterilen Bedingungen mit zugelassenen Präparaten injiziert werden.
Was gute Ärzt:innen auszeichnet
- ausführliche Beratung und Anamnese
- sparsame Dosierung („Less is more“)
- Möglichkeit, den Filler im Notfall mit Hyaluronidase aufzulösen
💡 Tipp: Seriöse Anbieter dokumentieren die verwendeten Materialien und zeigen die Verpackung der Fillerprodukte auf Wunsch.